Glossar

Social-Media-Begriffe klar erklärt

Von Reichweite bis Redaktionsplan – die wichtigsten Begriffe in einem Satz erklärt.

Alle Begriffe

Anti-Duplicate-Content

Anti-Duplicate-Content bezeichnet Mechanismen, die verhindern, dass identische oder zu ähnliche Inhalte für verschiedene Nutzer oder Kunden erstellt werden. Besonders relevant für Agenturen, die mehrere Accounts derselben Branche betreuen – identische Inhalte schwächen die Wirkung.

Brand Voice

Die Brand Voice, auf Deutsch Markenstimme oder Tonalität, beschreibt, wie ein Unternehmen in all seinen Texten klingt: Wortwahl, Ansprache, Satzlänge und Haltung. Eine klare Brand Voice sorgt dafür, dass Social-Media-Beiträge, Website und Newsletter wiedererkennbar wirken, egal wer sie schreibt.

Call-to-Action

Ein Call-to-Action (CTA), auf Deutsch Handlungsaufforderung, ist ein Satz oder Button, der Leser zu einer konkreten nächsten Aktion auffordert, etwa „Jetzt Termin buchen“ oder „Schreib uns in die Kommentare“. Im Social Media lenkt er Aufmerksamkeit in Reaktionen, Anfragen oder Besuche.

Community Management

Community Management bezeichnet die Pflege der Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Followern in sozialen Netzwerken. Dazu gehören das Beantworten von Kommentaren und Nachrichten, der Umgang mit Kritik und das Anstoßen von Gesprächen. Ziel sind Vertrauen und eine aktive Community.

Content-Marketing

Content-Marketing ist eine Marketingstrategie, bei der ein Unternehmen nützliche, informative oder unterhaltsame Inhalte veröffentlicht, statt direkt zu werben. Ziel ist, Vertrauen aufzubauen und von der Zielgruppe gefunden zu werden – über Blog, Newsletter, Video und Social Media.

Content-Recycling

Content-Recycling bedeutet, vorhandene Inhalte wiederzuverwenden, statt jedes Mal neu anzufangen. Aus einem Blogartikel, einer Speisekarte oder einem Webinar entstehen zum Beispiel mehrere Social-Media-Beiträge in anderen Formaten. So erreicht ein Inhalt mehr Menschen bei deutlich weniger Aufwand.

Distributed Marketing

Distributed Marketing bezeichnet Marketing, das eine Marke zentral vorbereitet, das aber dezentral von eigenständigen Einheiten ausgeführt wird – Vertriebspartnern, Filialen, Franchisenehmern oder Verbandsmitgliedern. Die Marke liefert Inhalte und Vorgaben, veröffentlicht wird vor Ort.

Engagement-Rate

Die Engagement-Rate misst, wie stark Menschen mit einem Social-Media-Beitrag interagieren. Sie setzt Interaktionen wie Likes, Kommentare, Shares und Saves ins Verhältnis zu Reichweite, Impressionen oder Followern und wird in Prozent angegeben. Sie zeigt, ob Inhalte ankommen.

Hashtag

Ein Hashtag ist ein Schlagwort mit vorangestelltem Rautezeichen (#), das Beiträge in sozialen Netzwerken thematisch einordnet und auffindbar macht. Auf Instagram sind seit Dezember 2025 höchstens fünf Hashtags pro Beitrag oder Reel erlaubt. Sie dienen vor allem der Einordnung, nicht der Reichweite.

Impressionen

Impressionen geben an, wie oft ein Social-Media-Beitrag insgesamt auf einem Bildschirm angezeigt wurde. Sieht eine Person denselben Beitrag mehrfach, zählt jede Anzeige. Impressionen sind damit immer gleich hoch oder höher als die Reichweite. Bei Meta heißen sie inzwischen „Aufrufe“.

Influencer-Marketing

Influencer-Marketing ist eine Form des Social-Media-Marketings, bei der Unternehmen mit Personen zusammenarbeiten, die in sozialen Netzwerken eine große oder besonders engagierte Anhängerschaft haben. Diese Influencer stellen Produkte oder Leistungen vor und empfehlen sie ihren Followern persönlich.

Karussell-Post

Ein Karussell-Post ist ein Social-Media-Beitrag aus mehreren Bildern oder Videos, durch die Nutzer seitlich wischen. Das Format gibt es auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Es eignet sich für Anleitungen, Tipps, Vorher-nachher-Vergleiche und Produktübersichten und hält Leser länger am Beitrag.

KI-Social-Media-Manager

Ein KI-Social-Media-Manager ist eine Software, die typische Aufgaben eines Social-Media-Managers – Themenfindung, Content-Erstellung, Planung und Veröffentlichung – mithilfe künstlicher Intelligenz automatisiert übernimmt. Anders als klassische Planungstools erstellt er die Inhalte selbst.

Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist eine strukturierte Übersicht geplanter Inhalte, meist mit Datum, Thema und Kanal. Im Social-Media-Kontext hilft er, Beiträge im Voraus zu organisieren statt spontan zu posten. KI-gestützte Tools erstellen Redaktionspläne automatisiert nach Branche und Unternehmensprofil.

Reichweite

Reichweite bezeichnet im Social Media die Anzahl der einzelnen Personen oder Konten, die einen Beitrag mindestens einmal gesehen haben. Anders als Impressionen zählt sie jede Person nur einmal. Man unterscheidet organische Reichweite ohne Werbebudget und bezahlte Reichweite durch Anzeigen.

Social-Media-Algorithmus

Ein Social-Media-Algorithmus ist das automatische Regelwerk, mit dem Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn entscheiden, welche Beiträge ein Nutzer in welcher Reihenfolge sieht. Er wertet Signale wie Interaktionen, Interessen und Aktualität aus und bestimmt so die organische Reichweite.

Social-Media-Automatisierung

Social-Media-Automatisierung bezeichnet den Einsatz von Software bzw. KI, um Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Social-Media-Inhalten ohne manuellen Aufwand durchzuführen. Ziel ist regelmäßige, professionelle Präsenz, ohne selbst Zeit in die Content-Produktion zu investieren.

Social-Media-KPIs

Social-Media-KPIs (Key Performance Indicators) sind Kennzahlen, mit denen Unternehmen den Erfolg ihrer Social-Media-Aktivitäten messen. Typische KPIs sind Reichweite, Impressionen, Engagement-Rate, Follower-Wachstum, Klicks und Anfragen. Welche KPIs zählen, hängt vom jeweiligen Ziel ab.

Social-Media-Marketing

Social-Media-Marketing bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder LinkedIn für seine Ziele nutzt: Bekanntheit aufbauen, Kunden binden und Anfragen gewinnen. Dazu gehören eigene Beiträge, der Austausch mit der Community und bezahlte Werbung.

User Generated Content

User Generated Content (UGC) sind Inhalte, die Kunden oder Fans selbst über ein Unternehmen oder Produkt erstellen, etwa Fotos, Videos, Bewertungen oder Beiträge mit Markierung. Unternehmen teilen UGC mit Erlaubnis auf eigenen Kanälen, weil er glaubwürdiger wirkt als selbst produzierte Werbung.