Location: deine eigenen Marken und Standorte. Eine Bäckerei mit vier Filialen, ein Gastronom mit drei Konzepten, eine kleine Hotelkette. Alle Accounts gehören dir. Es gibt keine externen Kunden und niemanden außerhalb deiner Organisation, der zustimmen muss. Was du brauchst, ist eine Markenlinie und lokaler Bezug je Standort.

Studio: Franchise, Partner- und Vertriebsnetze. Die Zentrale hält die Markenlinie, veröffentlicht wird über die Kanäle rechtlich selbstständiger Partner: Franchisenehmer, Vertriebspartner, Verbandsmitglieder. Hier arbeiten zwei Seiten zusammen, die nicht dieselbe Firma sind. Deshalb kann der Partner Beiträge vor der Veröffentlichung selbst freigeben, und der Auftritt lässt sich unter eigenem Namen betreiben.

Agentur: externe Kunden, im Team betreut. Mehrere Mitarbeiter arbeiten gemeinsam an vielen Kundenaccounts. Dazu gehört, dass geregelt ist, wer bei welchem Kunden was darf, dass der Kunde freigibt, bevor etwas rausgeht, und dass nach außen die Marke der Agentur steht.

Gemeinsam ist allen drei dasselbe Problem: Die Inhalte entstehen an einer Stelle und müssen an vielen erscheinen, ohne dass es nach Serienbrief aussieht. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Frage, wem die Accounts gehören und wer über die Veröffentlichung entscheidet.